Die fünf Sprachen der Liebe

Rund um den Valentinstag dreht sich vieles um Blumen, Pralinen und romantische Gesten. Doch Liebe und Wertschätzung zeigen sich auf ganz unterschiedliche Weise – und werden auch ganz unterschiedlich wahrgenommen. In einem Interview beim Domradio sprechen wir über die „5 Sprachen der Liebe“, ein Konzept des Paarberaters Gary Chapman, das helfen kann, Beziehungen besser zu verstehen – nicht nur als Paar, sondern auch im Kontakt mit Familie, Freund:innen und sich selbst.

 

Jede:r hat seine eigene Liebessprache

Die fünf „Sprachen“ sind:

  • Worte der Anerkennung
  • Zweisamkeit / ungeteilte Aufmerksamkeit
  • Geschenke
  • Hilfsbereitschaft
  • Körperliche Nähe

Jeder Mensch hat meist eine oder zwei bevorzugte Formen, in denen er oder sie Liebe besonders deutlich spürt. Missverständnisse entstehen oft dann, wenn wir unsere eigene „Sprache“ sprechen – unser Gegenüber aber eine andere besser versteht. Während der eine sich über liebevolle Worte freut, fühlt sich die andere vielleicht besonders gesehen, wenn ihr praktische Unterstützung angeboten wird.

Gerade der Valentinstag kann ein Anlass sein, darüber ins Gespräch zu kommen: Was tut mir gut? Wodurch fühle ich mich wertgeschätzt? Und wie zeige ich selbst meine Zuneigung?

Dabei richtet sich dieses Thema nicht nur an Menschen in Partnerschaften. Auch für Singles ist es bereichernd, die eigene „Liebessprache“ zu kennen. Denn Wertschätzung beginnt nicht erst in einer romantischen Beziehung. Sie zeigt sich in Freundschaften, im familiären Miteinander – und nicht zuletzt im Umgang mit uns selbst. Sich selbst aufmerksam Zeit zu schenken, sich wohlwollende Worte zuzusprechen oder für die eigene Entlastung zu sorgen, kann ebenso Ausdruck von Selbstfürsorge sein.

Valentinstag muss daher kein Tag sein, an dem man sich mit anderen vergleicht. Vielleicht kann er vielmehr ein Impuls sein, bewusster auf die eigenen Bedürfnisse und die der Menschen im eigenen Umfeld zu schauen.

Erstellt am 14.02.2026 von