Fortbildungstagung des Bundesverbandes EFL in Suhl
Zwischen ICH und WIR - Bezogenheit im herausfordernden 21. Jahrhundert
Vom 22.04. – 25.04. fand die jährliche Fortbildungstagung des Bundesverbands Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater e.V. im Ringberg Hotel Suhl in Thüringen statt. Unter dem Titel „Zwischen ICH und WIR – Bezogenheit im herausfordernden 21. Jahrhundert“ ging es um die spannende Frage: Wie lässt sich das eigene ICH in einer Welt behaupten, die zunehmend unübersichtlich, digitalisiert und krisenhaft erscheint – ohne dabei das WIR aus dem Blick zu verlieren, das für eine demokratische Gesellschaft essentiell ist?
Die Tagung bot Raum für fachliche Impulse, praxisnahe Workshops, Vernetzung und Austausch untereinander. Ein hochrangig besetztes Gespräch zwischen der Thüringer Sozialministerin Katharina Schenk und dem Philosophen Prof. Dr. Jean-Pierre Wils zur Frage „Wie kann dem gesellschaftlichen Auseinanderdriften entgegengewirkt werden?“ machte deutlich: die EFL ist ein Raum, in dem zentrale Kompetenzen für gesellschaftlichen Zusammenhalt eingeübt werden können.
In einer Zeit wachsender Polarisierung, sozialer Verunsicherung und digitaler Fragmentierung gewinnt sie zunehmend an gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Die politische Arbeit des Bundesverbandes wird auch spür- und sichtbar im gerade verabschiedeten Positionspapier zur EFL als unverzichtbarem Bestandteil gesellschaftlicher Daseinsvorsorge und kirchlichen Handelns. https://www.bv-efl.de/